Geschichte des Vereins

Chronik des Siedlervereins Oftering

Die Gründungsversammlung mit 35 Interessenten fand am 17. Juni 1987 im Gasthaus Hainzl statt. Die Gründung erfolgte auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Ing. Norbert Lindenbauer, der im Mai 1987 ein Proponentenkomittee zusammengestellt und einberufen hatte, das sich in nur zwei abgehaltenen Sitzungen einig wurde und sich die Gründung eines Siedlervereins in Oftering zum Ziel setzte.

Das waren die Männer und Frauen der ersten Stunde: zum ersten Obmann des Siedlervereines wurde Raimund Hofinger gewählt, zu seinem Stellvertreter Herbert Reichardt. Kassier war Ignaz Heckmann, Schriftführerin Helene Schellhammer. Bei der Gründungsversammlung und den restlichen Ausschusssitzungen des Jahres wurde die generelle Linie des Vereins festgelegt: Einkaufsausweise zum begünstigten Bezug von Materialien, Geräten sowie Bäumen und Sträuchern, Ankauf von Gartengeräten zur gemeinsamen Nutzung sowie Informations-veranstaltungen über Themen, die Haus und Garten betreffen.

Ende des Jahres 1987 hatte der Siedlerverein Oftering mit 83 Mitgliedern seinen Mitgliederstand bereits mehr als verdoppelt.

Im Jahr 1988 wurde eine eigene Zeitung – der Ofteringer Siedlerfreund – herausgegeben. Eigene Schaukästen wurden aufgestellt und das gesamte Gemeindegebiet auf die einzelnen Betreuer des Vereines aufgeteilt. Der Mitgliederstand war inzwischen auf 150 angestiegen.

Im Jahr 1989 wurde im Bereich Haltestelle Süd die erste Gerätehütte des Siedlervereines aufgestellt.

Von 1990 bis Ende 1992 verzeichnete der Siedlerverein eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Der Mitgliederstand wuchs auf über 220, der Gerätepark wurde komplettiert und ein eigener fahrbarer Verkaufsstand wurde angeschafft. Mit diesem wurde an verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen im Ort mitgemacht. Im August 1991 wurde auch der gemeinsame Bau einer Garage beim neuen Naturfreundehaus in Unterholz beschlossen.

Am 29. Dezember 1992 verstarb völlig unerwartet der Obmann des Siedlervereins Raimund Hofinger, Der Verein wurde zunächst interimistisch von Obmann-Stv. Herbert Reichardt weitergeführt und erlebte ein sehr schwieriges Jahr. Im September 1993 ereilte den Verein mit dem Tod von Kassier Heckmann der nächste Schicksalsschlag.

Erst im Frühjahr 1994 konnte wieder eine ordentliche Vereinsführung gewählt werden. Zum Obmann wurde Herbert Reichardt gewählt, Ferdinand Pernter wurde Stellvertreter, Helene Schellhammer Kassierin und Georg Heckmann Schriftführer. Der Mitgliederstand blieb konstant knapp über 220. 1994 nahm der Siedlerverein auch erstmals am Ofteringer Nikolausmarkt teil und brachte dort den Gyros-Grill zum Einsatz, der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.

1995 gab es die ersten Ehrungen für verdiente Funktionäre im Verein. Bei der Jahreshauptversammlung blieb Herbert Reichardt Obmann, Georg Heckmann wurde erstmals zu seinem Stellvertreter gewählt. Neu in den Ausschuss kamen u.a. Gerätewart Helmut Grimmel und Alfred Fleischanderl. Die Arbeiten am Naturfreundehaus und an der gemeinsamen Garage machten gute Fortschritte.

Im Oktober 1997 wurde gemeinsam mit den Naturfreunden und der FF Freiling der erste Fit Lauf und Marsch in Oftering veranstaltet. Anlässlich der Jahreshauptversammlung im November 1997 gab es eine Festveranstaltung im Gemeindeamt „10 Jahre Siedlerverein Oftering“ mit einer Bilderschau, bei der Obmann Reichardt zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte.

Am 16. Mai 1998 gab es einen Tag der offenen Tür beim neuen Gerätehaus, um den neuen Standort der Siedler in Unterholz offiziell zu präsentieren. Da dieses Haus durch viele neue Geräte bald zu klein wurde, wurde ein Zubau beschlossen, der dann schließlich im Juli 2000 in Angriff genommen wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung im November 1999 wurde erstmals Wolfgang Leidlmayer zum Obmann gewählt, der den Verein über 10 Jahre geschickt und umsichtig führte. Der bisherige Obmann Herbert Reichardt blieb dem Verein erhalten und wurde zum Stellvertreter gewählt, ebenso Georg Heckmann.

2005 wurden vom Siedlerverein aufgrund von Änderungen des Vereinsgesetzes neue Statuten beschlossen und der langjährige Gartenfachberater und Baumwart des Vereines Hermann Thalguter ist verstorben.

Im Juni 2009 wurde ein Zweitagesausflug in die Steiermark mit Besuch der Schilcher Weinstraße und des Lippizaner Gestüts Piber unternommen. Der Mitgliederstand betrug 272. Mit den Naturfreunden wurde eine Nutzungsvereinbarung für das Gerätehaus in Unterholz abgeschlossen. Helmut Grimmel legte mit über 80 Jahren und nach über 10-jähriger Tätigkeit seine Funktion als Gerätewart zurück, die von Walter Reichard übernommen wurde.

Bei der Generalversammlung im Juni 2010 kam es zu einem umfangreichen Wechsel in der Vereinsführung: Maria Anna Kreindl übernahm den Vorsitz und wurde Obfrau, Georg Heckmann blieb Stellvertreter, der langjährige Obmann und Obmann-Stv. Herbert Reichardt zog sich in den Ausschuss zurück. Der bisherige Obmann Wolfgang Leidlmayer wechselte in die Kontrolle.

2011 gab es einen Tag der offenen Tür beim Gerätehaus der Siedler im Naturfreundehaus Unterholz und einen Zweitagesausflug ins Südburgenland. Organisatorisch gab es einen Rückzug des bisherigen Schriftführers und Zeitungsgestalters Alfred Fleischanderl, dessen Agenden auf Heike Hörtenhuemer (Protokollführung und Einladungen), Wolfgang Schopper (Karteiführung und Mitgliederbetreuung) und Georg Heckmann (Öffentlichkeitsarbeit, d.h. Zeitung und Homepage) aufgeteilt wurden.

Am 16. Juni 2012 fand die Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Vereines mit zahlreichen Ehrengästen und umfangreichem Rahmenprogramm statt.

Wer mehr Details wissen möchte, kann die gesamte Chronik inklusive Bildern hier aufrufen.